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Michael Rüsenberg Teaser mit Logowelle

Radiotexte für WDR, SWR, HR, DLF, Essays zur Musik (1998 bis heute), Interviews mit MusikerInnen

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18. Dez. 2025 | Aktuelles, Radiotexte

Tony Williams 80

DLF Milestones
19.12.25, 22:05 – 22:50

Trommeln am Limit
Tony Williams zum 80. Geburtstag

Vor ein paar Tagen, am 12. Dezember, hätte Tony Williams seinen 80. Geburtstag gefeiert. Im Alter von 51 Jahren ist er am 23. Februar 1997 verstorben.
Tony Williams, einer der wirkmächtigsten Schlagzeuger; ich zögere nicht zu sagen: einer der fünf wichtigsten in der Geschichte des Jazz.
Hier in den „Milestones Jazzklassikern“ wollen wir ihn heute feiern.
Er hat in der Tat „Meilensteine gesetzt“, sicher im zweistelligen Bereich.
Erwarten Sie aber bitte in den kommenden knapp 45 Minuten kein Porträt, keine Chronologie, auch nicht das vollständige Ausspielen aller Musikbeispiele.
Sie sollen lediglich ein unfassbares musikalisches Talent skizzieren – und dies mit Hilfe einiger seiner Kollegen.
Am Mikrofon ist Michael Rüsenberg.

01. MILES DAVIS Nefertiti, ca 3:26
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Tony Williams im Studio mit Miles Davis, „Nefertiti“, Sommer 1967.
Ein paradigmatisches Stück für die Art, wie Tony Williams nicht nur bei Miles Davis, sondern später auch andernorts spielt. Es drängt sich dazu ein Bild auf: er tauscht quasi Vordergrund und Hintergrund in einem Ensemble.
Der 2003 verstorbene Musikwissenschaftler Peter Niklas Wilson hat diese Struktur an hand von „Nefertiti“ so beschrieben:

 


Zitat PETER NIKLAS WILSON


Saxofon und Trompete intonieren (…) allein die wehmütig-schwebende Melodie (gegen Ende leicht kanonisch versetzt), während Tony Williams ein Ebbe- und Flut-Spiel von schlichtem Time-Keeping und perkussivem Power-Play inszeniert: ein Miniaturkonzert für Drum-set und Ensemble.

 

 

In seinen Texten zu Miles Davis-Wiederveröffentlichungen spricht auch der verstorbene Komponist, Arrangeur und Miles Davis-Kenner Bob Belden über „Nefertiti“ von einem „drum-concerto“ seitens Tony Williams.
Ich muss gestehen: „drum concerto“, dieser Begriff will einfach nicht mehr weichen, er wurde mir zur Rezeptionshaltung beim Durchhören zahlreicher Aufnahmen von und mit Tony Williams.
Und dies noch vor jeder näheren Bestimmung dessen, was diese drum concertos von Tony Williams im Detail ausmachen.

02. MILES DAVIS Gingerbread Boy, 3:11 ———————————————————————————————————

Im Frühjahr 1963, mit 17, steigt Tony Williams bei Miles Davis ein, wird Mitglied in dessen epochemachendem zweiten Quintett. 1969 verlässt er es.
Er ist also auch auf der berühmten Europa-Tournee der Band im Herbst 1967 dabei, hier in einer mit überschießender Energie geprägten Interpretation des „Gingerbread Boy“ von Jimmy Heath, Oktober 1967 in Antwerpen.
Das war nicht der Ort, das dürfte aber wohl der Zeitraum gewesen sein, in welchem der sehr junge Dennis Chambers diese Band erlebt hat.

DENNIS CHAMBERS
Ich habe Tony Williams live mit Miles Davis erlebt.
Da war ich 6 oder 7 Jahre alt. Eigentlich hätte es heißen sollen „The Tony Williams Band featuring Miles Davis“. So hat es jedenfalls geklungen. Tony hat gespielt, als würden die Bullen draußen auf ihn warten. Ich war noch ein Kind, ich habe so gut wie gar nichts verstanden. Es ging vollkommen über mich hinweg.
Ich hatte das Gefühl, dass ich etwas über mich wegkomme. Trotzdem habe ich ausgehalten, weil ich den Eindruck hatte, ich würde Zeuge von etwas ganz Großem.
Ich kann mich noch genau an sein Drumkit erinnern. Er hatte ein marineweißes Gretsch Drumkit. Vierteilig. Sobald er dran saß, klang es nach viel mehr. Miles spielte zwei Beats. Da, dat, Tony geht auf den ersten Schlag. Feuer! Es war das erste Mal, dass ich einen Schlagzeuger sah, der die HiHat auf allen vier Zählzeiten spielt. Und seine Füße zappelig wie ein Fisch auf Land. Seine Füße waren überall.
Ich saß da und dachte, was ist denn da los? Es war ein Viervierteltakt in hohem Swing-Tempo und seine rechte Hand schien ein komplettes Eigenleben zu führen.
Ich habe zwei Tage lang nicht geschlafen und mir alle Platten von ihm besorgt bzw. meine Mutter darum gebeten. Ich musste mich hinsetzen und das Ganze analysieren. Habe ich gemacht, habe es analysiert und kann heute noch nicht die Hälfte davon spielen. Dieser Typ war ein Phänomen, ein absolutes Phänomen.

03. MILES DAVIS Plugged Nickel/The Theme 3:12
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Fast auf den Tag genau vor 60 Jahren, kurz vor Weihnachten 1965, gastiert das Miles Davis Quintet im „Plugged Nickel“ in Chicago.
Der Live-Mitschnitt – später auf 7 CDs – hat eine aufschlussreiche Rezeptionsgeschichte. Man hielt die Konzerte für so wenig gelungen, dass sie zunächst nur in kleinen Portionen veröffentlicht wurden.
Lange schon – insbesondere durch die Verehrung dafür von Wynton Marsalis – ist „Live at The Plugged Nickel“ ein Klassiker.
Auch für einen zunächst so weit von Tony Williams entfernt scheinenden Schlagzeuger wie Christian Lillinger:

CHRISTIAN LILLINGER
Christian Lillinger,2025, Foto: Gerhard RichterIch weiß noch, dass ich stundenlang die Ride-Becken versucht habe, genauso zu phrasieren wie Tony Williams. Jahrelang. So mit dem kleinen Finger und überhaupt. Das sind so Dinge, die unglaublich wichtig waren, um eine richtige Artikulation zu bekommen. Weil bei Tony Williams ist vor allem das A&O die Artikulation. Die Artikulation ist sensationell. Und es ist halt auch eher gerade teilweise. Und es phrasiert unglaublich mehr. Fern vom normalen Ride- Pattern sozusagen, was ja dieses Dim, Dim, Dim, DeDim ist (lautmalerisch). Das war halt immer so. Unterstützend, dass es halt variiert. (Lautmalerisch) Es gab halt einfach bestimmte Phrasierungen, die halt normal um zu pushen. Sozusagen, auf der Snare dann normalerweise gemacht. Was auch der Pianist macht, um das Ganze zu pushen und auch zu unterstützen harmonisch, aber auch sozusagen den Kick. Und das war dann halt nur auf dem Ride-Becken. Ich kann mich erinnern, im Plugged Nickel gibt es wenig Snare-Drum. Und das war auch sensationell. Es gab ab und zu so begleitend Off-Beats auf der Snare, aber super leise, aber eigentlich ging es ums Becken und um die Hi-Hat. Es war sehr interessant, wie aufgeräumt, frequencymäßig das auch klang. Super-abstrakt und super modern.

04. TONY WILLIAMS LIFETIME Emergency 2:40 (unterblenden)
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1969 verlässt Tony Williams Miles Davis. Und reißt im selben Jahr ein sehr eigenes Fenster in der anlaufenden neuen Gattung „Jazzrock“ auf: mit Larry Young, orgel, und John McLaughlin, gitarre – Lifetime.

GARY HUSBAND
Ich sehe ihn nicht nur als Schlagzeuger, auch nicht nur als Komponist und Schlagzeuger. Er war viel mehr. Er hatte ein echtes Konzept. Seine Art zu denken, seine Fantasie, seine künstlerischen Leistungen, gingen weit über den Schlagzeugbereich hinaus, obgleich er nun zufällig das Schlagzeug bediente. Er hat für eine Musik gearbeitet, die vorher in keiner Weise existierte.
Ich habe gelesen, dass er als Selbsttraining zunächst viele seiner Vorbilder imitiert hat. Art Blakey, Max Roach und so weiter. Alles, was er dazu gesagt hat, ist für mich gut nachvollziehbar. Ich kann ihn damit identifizieren. Und auch mich selbst, denn ich habe denselben Weg beschritten.
Ich kann mich wirklich mit diesem Weg von Arbeiten identifizieren, denn ich habe genau das Gleiche gemacht.
Vor allem, wenn man seine frühe Reife im Alter von 16 Jahren bedenkt. Beim Miles Davis dieses erstaunlich entwickelte Konzept, er lebte geradezu in der Musik. Obwohl er als Schlagzeuger ungewöhnlich farbenreich spielte, mit großer Hingabe und großem Handwerk, hat er eben nicht nur für dieses Instrument gespielt, sondern der Musik gedient. So viel Ambition, eine solche Einzigartigkeit, konzentriert in so einer jungen Person. Das war schon fast nicht mehr menschenmöglich.

Gary Husband, einer derjenigen Schlagzeuger, die heute als erste unter denen erwähnt werden, bei denen sich der Einfluss von Tony Williamsam deutlichsten abbildet. Desweiteren auch bei CINDY BLACKMAN-Santana und dem 2021 verstorbenen Ralph Peterson.
Gary Husband ist musikalisch großgeworden an der Seite eines Gitarristen, der Mitte der 70er Jahre zur NEW Tony Williams Lifetime gehörte: Allan Holdsworth.

05. TONY WILLIAMS NEW LIFETIME Mr. Spock, 6:17
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So trommelt wirklich nur einer! 1975, „Mr. Spock“, aus dem Album „Believe it“ – Tony Williams mit einem seiner berühmten Soli, insbesondere hier die für ihn typischen Kombinationsmuster auf snare drum und toms.
Erstaunlich, ja geradezu frappierend die Aussage, die er 1985 auf einem Workshop tätigt; eine Aussage von geradezu „höherer Dialektik“:

Zitat TONY WILLIAMS
Auf die Frage „Wann hast du deinen eigenen Stil entwickelt?“ antwortete Tony Williams: 
„Das habe ich nie. Ich empfinde das auch heute nicht so. Ich habe immer noch das Gefühl, dass ich so spiele, wie die Menschen, die ich bewundere, spielen würden, wären sie denn an meiner Stelle.“

06. TONY WILLIAMS QUINTET Birdlike, 3:31
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Milestones im Deutschlandfunk. „Trommeln am Limit. Tony Williams zum 80. Geburtstag“.
Viele Stücke dieser Sendung kommen der im Sendetitel angedeuteten Grenze nahe.
Aber wenn eines diesen imaginierten Punkt erreicht, dann nach meinem Geschmack dieses Stück, nein: dieses Blues-Geschoss:
eine mit unfassbarem Druck und Tempo gespielt Version von Freddie Hubbards Blues „Birdlike“, aus einem der Quintett-Alben von Tony Williams, nämlich „The Story of Neptune“, 1991.
Der Trompeter dort, der vor 5 Jahren verstorbene Wallace Roney.
Der Bassist war 7 Jahre in diesem Quintett: 1956 geboren in Stockholm, Abitur in Wolfsburg, er unterrichtet heute an der McGill-University in Montreal:
Ira Coleman.

IRA COLEMAN
Das erste Mal, als ich mit dem Tony gespielt habe, habe ich echt gedacht, mir fährt so ein Frachtzug entgegen. Mein Gott, ich dachte, wie komme ich auf der anderen Straßenseite an? Ich muss ganz ehrlich sagen, die ersten sechs Monate in der Band – ich fühlte mich wirklich wie das fünfte Rad am Wagen. Ich habe also versucht, seiner HiHat zuzusehen und sein Cymbal. Und auch dabei mein Gehör fast verloren, weil ich im Village Vanguard eine Nacht zu nah am Ridebecken war. Ich habe bis heute noch einen Pfeifen. Aber an der Fußtrommel war sehr viel auch die Time so wie die alten Schlagzeuger. Wenn wir gewalkt haben (auf Englisch sagt man feathered), also federleicht die Fußtrommel einfach mitschlagen auf allen vier Viertelnoten. Aber bei ihm war das so homogen, manchmal zog das, so wie Ebbe und Flut und kam dann metronomisch irgendwie wieder rein

07. TONY WILLIAMS/CECIL TAYLOR Morgan´s Motion, 2:30
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1979, auf dem Album „The Joy of Flying“, der absolute Kontrapunkt zu 7 Stücken mit unterschiedlichen Rock-Rhythmen: „Morgan´s Motion“, ein Duo mit dem Pianisten Cecil Taylor, das einzige FreeJazz-Stück von Tony Williams.
Der favorite des Schweizer Schlagzeugers Luks Niggli:

LUKAS NIGGLI
Lukas Niggli, Foto: Gerhard RichterWas ich von Tony sehr gelernt habe, ist dieser unglaubliche Drive. Also dieses Vorwärtstreibende, diese eben nicht laidback Spielen und nicht dieses irgendwie,
also es war absolut uncool. Er war immer on fire. Und dieses Treibende, dieses gnadenlose Vorwärtsspiel, das hat mich sehr geprägt. Dann als ganz junger Musiker hat mich auch dieses eine Becken, das er hatte auf der rechten Seite, dieses Swish.
Das war ganz untypisch. Das ist so ein umgekehrtes, wie ein China-ähnliches Becken. Das hat dieses, nicht dieses Dingding Ding Ding Ding Ding, sondern dieses Guckshashashashashasha und dieses Guckshashashashasha, das haben eben auch sehr viele Solisten oder irgendwie Rhythm Sections sehr gemocht. Das war fast ein Rauschen und in seiner sehr nach vorne getriebenen Phrasierung, das war schon einzigartig. Dieser Klang hat mich sehr geprägt.

08. GERI ALLEN TRIO R.T.G., 2:46
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„R.T.G.“ – R wie Ron Carter, Bass, T wie Tony Williams , Schlagzeug, G wie Geri Allen – Piano, aus ihrem Album „Twenty One“, 1994.
So könnte das stundenlang weitergehen. Viele Stücke als Masterclasses in puncto Jazzschlagzeug-Technik und -Ästhetik.
Ich selbst hatte einmal Gelegenheit, mit Tony Williams zu sprechen; 1986, am Rande einer Deutschlandfunk-Live-Übertragung aus dem „Subway“ in Köln:

TONY WILLIAMS
Ich sitze nicht da rum und denke nach über das, was ich mache. Ich tue, was ich tue. Ich kann nicht mit großen Erklärungen aufwarten, mit metaphysischen oder astrologischen Betrachtungen, die Ihnen als fruchtbar erscheinen dürfen. Ich weiß nicht, was Sie von mir erwarten.
Vermutlich gehören Sie zu dem Musikertypus, der nicht theoretisch über seine Musik nachdenkt oder darüber reden mag.
Ich weiß nicht.
Ich mag es überhaupt nicht, mich theoretisch dazu zu äußern. Analysen und Definitionen überlasse ich Leuten wie Ihnen. Ich lege die Definitionen und Analyse. Das ist Ihr Job.
Stimmt das wirklich? Sind sie vielleicht nicht manchmal auch verärgert, wenn Sie downbeat oder andere Publikationen aufschlagen und sehen, was man über Sie schreibt?
Nein, ich lasse Sie gewähren. Wenn Sie etwas Nettes über mich äußern, dann fühle ich mich geschmeichelt. Wenn Sie etwas Negatives schreiben, das ist Ihr Privileg. Das ist Ihr Job.
Haben Sie überhaupt Erfahrung mit negativen Kritiken?
Glücklicherweise nein.
Wie lebt es sich mit einem Status als Musiker, wie Sie ihn haben?
Keine Ahnung. Ich mag nicht darüber nachdenken, weil es mir in die Quere käme.
Ich möchte mich nicht damit beschäftigen.
Sind Sie in Bezug auf Ihre Arbeit selbstkritisch?
Ja, ich bin mein größter Kritiker, glaube ich.
Sie hören nicht viel Musik?
Nein.
Warum nicht?
Musik ist mein Leben. Sie ist nicht nur Hintergrund.
Ich lege nicht einfach so mal eine Musik auf. Wenn ich Musik höre, dann muss ich mich hinsetzen und alles andere einstellen. Und nur noch Musik hören. Ich habe auch noch andere Interessen. Ich bin auch noch etwas anderes als nur Musiker. Ich habe noch ein anderes Leben. Ich habe eine Wohnung, Freunde, viele andere Dinge. Ich höre mir Musik an, wenn ich etwas darüber herausfinden will.
Ich verstehe richtig, Sie unterscheiden sehr stark zwischen dem Schlagzeuger Tony Williams und dem, sagen wir, US-Bürger Tony Williams.

Yes, I do.
Können Sie sich vorstellen, einen anderen Job zu machen? 

Yes
Was könnte das sein?
Ich könnte Besitzer eines Laden sein, Lebensmittelhändler.
Nothing to do with music.

08. TONY WILLIAMS There comes a time———————————————————————————————————

Milestones im Deutschlandfunk. „Trommeln am Limit. Tony Williams zum 80. Geburtstag“.
Am Mikrofon verabschiedet sich Michael Rüsenberg.
Ich möchte die Sendung nicht mit einem weiteren „drum-concerto“ beschließen, sondern mit … einem Song. Mit Tony Williams als Schlagzeuger und … Sänger.
1971 hat er ihn veröffentlicht; Gil Evans und Sting haben ihn gecovert, Bobo Stenson, Matt Wilson und jüngst Lucia Cadotsch: „There comes a time“.

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